Waakirchen

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Herzlich willkommen in Waakirchen

Allgemeines

Chronologie

1163

wird die Kirche St. Martin durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Kloster Tegernsee aufs neue bestätigt,

1193

ebenso durch Heinrich VI

1305

übergibt Herzog Rudolph in Baiern dem Kloster Tegernsee den Mayerhof Cammerlochen „in Ansehung der Dienste“. Die Sage berichtet von einer „Freiung“ in Cammerloh. (Freibaum)

1315

Seitdem ist Waakirchen eine Filiale der Pfarrei Gmund mit eigenem Taufstein und Friedhof und blieb es bis zur Gründung der Pfarrei St. Martin Waakirchen 1809 unter dem ersten Pfarrer Virgil Sorko, Benidiktinermönch der ehemaligen Abtei Tegernsee. Während unsere ersten Ortsnamen von Wachar: Wacheringa, Waeching, Waecheringen abgeleitet sind, erscheint auf einer Karte des nördlichen Tegernsees v. Weinerus 1797 „Waakirchen“ oft auch „Wääkirchen“ (Frhr.v. Reitzenstein)

1644

"ist am 6. Januar am Chrysamgütl (H-N.2) in Waakirchen geboren Balthasar Mayr, Schmied von Kochel, auch genannte Schmied-Balthes, der hervorragende greise Held des Baierischen Oberlandes, so vermeldet ein Lehrer 1734 den späteren Geschlechtern...“ aus der Urkunde zur Grundsteinlegung des Oberländer-Denkmals, am 3.6.1905, am 20.8.1905 feierlich enthüllt und geweiht im Beisein des Protektors des Oberländer-Denkmalvereins, sr.Kgl.Hoheit des Prinzen Ludwig von Bayern, einer großen Anzahl von Ehrengästen und vielen Tausenden von begeisterten Festgästen. Das Oberländer-Denkmal erinnert an die Gefallenen der Sendlinger Bauernschlacht am 25. Dezember 1705. Unter den Toten waren auch 34 Waakirchner und der Schmied von Kochel. Im Dreißigjährigen Krieg hatten die Bewohner viel zu leiden. Die Schweden hausten, in den „Mariensteiner Streitmösern“ wurde ihnen von den Bauern der „Garaus gemacht“. Auch die Pest raffte so manchen dahin.

1737

am 5. April wurden 15 Höfe und die Kirche von „einem wütenden Feuer vernichtet“. Die Kirche und der Turm brannten aus“ so daß die Glocken auf dem Turm geschmolzen sind.“ 1737 - 1739 wurde unter Abt Gregor Plaichshirn die Kirche wiederaufgebaut und ausgestattet. Am 28. August 1739 wurde sie feierlich konsekriert vom Freisinger Weihbischof Freiherr Johann Ferdinand Joseph von Boedigkeim.

1829

Am Karfreitag des Jahres 1829 um halb 10 Uhr nachts brach im Unterdorf ein Großfeuer aus, „15 Firste wurden ein Raub der Flammen“. Beim Wiederaufbau errichteten viele ihre Bauernhöfe außerhalb der Ortsgrenze. 1876 wurde die Feuerwehr gegründet und 1877 die erste Spritze angeschafft, 1842 wurde die „Roßschwemme“ ausgebessert und als Reserve für Löschwasser hergerichtet.

1850/51

errichtete der Besitzer des Gutes Oberkammerloh 2 Zementöfen und eine Mühlenanlage, die durch eine Dampflokomobile betrieben wurde. Die Steine für seine „Zementfabrik“ holte er aus dem Steinbruch im „Holzwiesenthal“, wohin er später seine Tätigkeit verlegte. Nach seiner Enkelin „Maria“ wurde es umbenannt in „Marienstein“. Der hydraulische Kalk wurde in Fässern in der näheren Umgebung und bis nach München verkauft.

1852

erhielt Herr Deuringer durch das kgl. Bergamt München das Gewinnungsrecht für Kohle. Marienstein wurde Bergwerksort bis 1962 die letzte Schicht gefahren wurde. Nach der Schließung des Zementwerks bemühte sich die Gemeinde um Industrieansiedlungen. Auf dem alten Sportplatz entstand eine neue Siedlung im Einheimischen-Programm.

1857

wurde der Dorfbrunnen an der Dorfstraße zwischen Christl- und Bockwirt ausgebessert und mit 2 Wasserpumpen versehen.

1870

wurde ein kleines Wohnhaus erbaut, 1871 ein Bauernhof mit Zimmern für die Arbeiter...

1911

hatte es schon ein eigenes Schulhaus, 1927 an Mariae Himmelfahrt wurde durch Kardinal-Erzbischof v. Faulhaber die Kirche St. Maria feierlich geweiht.

1936

am 9. und 10. Mai erringen beim „Kindersingen“ in Burghausen die „Waakirchner Buam“ Hansl Gschwandtner und März Xaver den 1. Preis. Sie wurden Kiem Paulis „Musterkofferl“ und allseits bekannt als „Waakirchner Sänger“. Ebenso Errichtung der „Alten Siedlung“ in Hauserdörfl und

1947

der 2. Bergwerkssiedlung, genannt „Neue Siedlung“ in Waakirchen

1939

Im Hause Sappl neben dem Rathaus wird eine Postagentur eingerichtet.

1945

16. Februar: die Schulsäle werden von Flüchtlingen belegt. Schule in Gasthäusern
27. Februar: die Gasthäuser werden von der Wehrmacht belegt; letzter Schultag
30. April: Tieffliegerangriff: 17 Tote – 1 Haus abgebrannt
27. April bis 2. Mai: Todesmarsch vom KZ Dachau bis Waakirchen – Schopfloch.

1956

Am 13. September bestätigt das Innenministerium das Gemeindewappen

1978

Im Zuge der Gebietsreform wurden am 5. März die beiden Gemeinden Waakirchen und Schaftlach vereinigt. Sitz der Gemeinde ist Waakirchen, die Verwaltung ist im Rathaus Waakirchen.