Fahrradfreundliche Kommune - AGFK
Die Gemeinde Waakirchen möchte die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ erhalten und hat sich bereits im Jahr 2021 hierzu auf den Weg gemacht. Im Juli 2021 wurde die Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) beantragt.
In den nächsten Jahren sollen in Waakirchen die Attraktivität des Radverkehrs und umweltfreundliche Mobilität gesteigert werden. Wichtige Maßnahmen sind u.a.:
- die Verbesserung der Beschilderungen und Markierungen zu Straßen, Wegen und Zielen im Alltags- und Freizeitverkehr
- Abstellmöglichkeiten für Fahrräder
- mehr Sicherheit für Radfahrer
- Optimierung der Schulwege
Hauptbereisung der AGFK
Waakirchen möchte fahrradfreundlicher werden und hat die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern) beantragt. Das stetig wachsende Netzwerk bayerischer Kommunen existiert bereits seit 2012 und umfasst inzwischen 143 Städte, Gemeinden und Landkreise.
Mit der Mitgliedschaft gilt es umfangreiche Kriterien in den Bereichen Infrastruktur, Information, Kommunikation und Service zu erfüllen. Die Aufnahme in die AGFK Bayern erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Im ersten Schritt erfolgte 2022 eine Bestandserfassung der Radverkehrsförderung in der Kommune – die sogenannte Vorbereisung. Waakirchen hatte vier Jahre Zeit, um die Handlungsempfehlungen der Bewertungskommission umzusetzen.
Ob die Gemeinde die Aufnahmekriterien erfüllen konnte, überprüfte am 30. Juli 2026 die Bewertungskommission der AGFK Bayern. Der Kommission gehörten Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, der Geschäftsstelle der AGFK Bayern und des ADFC Landesverbands Bayern an.
Am Vormittag wurde in einer Rad-Exkursion durch die Kommune die Infrastruktur auf Herz und Nieren überprüft und mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Waakirchen vor Ort diskutiert. Mit dabei waren neben dem Bürgermeister auch Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Abteilungen der Gemeinde (Radverkehrsbeauftragte, Bauhofleiter) sowie Fachleute des Landratsamts Miesbach (Mobilitätsentwicklung), des Staatlichen Bauamts Rosenheim (Fachbereich Straßenbau) und des örtlichen ADFC (Sprecher des Tegernseer Tals und ein weiteres Mitglied).
Am Nachmittag wurde der aktuelle Stand zur Fahrradförderung anhand des mehrseitigen Kriterienkatalogs der AGFK Bayern detailliert vorgestellt.
Am Schluss der ganztägigen Begutachtung kam die Kommission zum Ergebnis, die Gemeinde Waakirchen als dauerhaftes Mitglied in die AGFK Bayern e.V. aufzunehmen und Waakirchen für die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“, verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, vorzuschlagen.
Die Auszeichnung hat sieben Jahre Bestand, danach müssen weitere Fortschritte erkennbar sein.
Die Bewertungskommission betonte, dass die Auszeichnung sowohl die bisherigen Leistungen anerkenne als auch Ansporn für die weiteren Entwicklungen auf der richtigen Zielgeraden sei.
Bürgermeister Norbert Kerkel zeigte sich erfreut über das positive Ergebnis:
„Wir freuen uns, dass die Kommission gewürdigt hat, dass Waakirchen in vielerlei Hinsicht bereits einiges erreicht hat. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viele Aufgaben vor uns liegen und wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen dürfen. Die Handlungsempfehlungen der AGFK werden wir als wertvolle Orientierung nutzen und Schritt für Schritt weiter umsetzen, um den Radverkehr in Waakirchen noch attraktiver und sicherer zu gestalten.“
COOL SUMMER: MIT FAHRTWIND UND AUSSTATTUNG
Flaschenhalter: Nicht nur etwas für Sportbikes
Mountainbiker*innen und Rennradfahrer*innen machen es vor: Ihre Fahrräder sind quasi serienmäßig mit Flaschenhaltern ausgerüstet. Im Fahrradladen können Sie sich bei der Auswahl und Anbringung helfen lassen. So ist Ihr Getränk – anders als in einer Tasche – immer griffbereit und Sie können richtig durchstarten.
36 Grad und es wird noch heißer:
Stichwort Sonnenschutz
Kein Nice-to-have sondern ein Must-have ist Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Wer morgens noch im Dunkeln losradelt und sie noch nicht braucht, packt die Creme einfach für später ein. Auch ein Helm, sofern er mit Lüftungsschlitzen ausgestattet ist, schützt zusätzlich vor Hitze.
Mit Sonnenbrille geht‘s nicht ins Auge
Wichtig ist echter UV-Schutz, das sollte man beim Kauf beachten, dann schützen Sonnenbrillen nicht nur vor Insekten. Spezielle Fahrradbrillen können noch mehr: Sie können Licht-Schatten-Wechsel mindern oder haben Gläser, die die Seiten abdecken und somit vor Fahrtwind schützen.
Sehen und Gesehen werden: Kampagne "Lichtgestalten"
Die Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer und nach einem meist schönen Sommer werden das Wetter und damit die Sicht auch schlechter. In dieser dunklen Jahreszeit ist “Sehen und Gesehen werden” aller Verkehrsteilnehmer das A und O für die Sicherheit. Welche Rolle dabei der Radfahrende selbst übernehmen kann, welche aktuellen Lichtvorschriften gelten, welche Tipps und Tricks zur Sichtbarkeit beitragen sowie eine Checkliste für das eigene Fahrrad finden Sie in der von der AGFK erstellten Broschüre “Lichtgestalten”.
MITEINANDER IM STRAßENVERKEHR
Sie kennen alle Verkehrsregeln? Sind Sie sicher?
Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) wird regelmäßig überarbeitet und dabei ergeben sich auch Regelungen, von denen Sie bisher womöglich noch nichts gehört haben. Die AGFK gibt mit dem Flyer „Miteinander im Verkehr“ zu einigen Regeln, die vor allem den Radverkehr betreffen, aber auch den Autoverkehr, wo er mit Radverkehr zu tun hat, nachfolgend einige Hinweise. Nur wer in Kenntnis der aktuellen Regelungen im Straßenverkehr ist, kann dazu beitragen Konflikte zu entschärfen oder erst gar nicht aufkommen zu lassen. So gelingt ein faires und sicheres Miteinander im Verkehr.
Fahrradrouten in Waakirchen und Umgebung
- Die schönsten Fahrradtouren in Waakirchen und Umgebung finden Sie auf der Homepage der Alpenregion Tegernsee Schliersee.
Alpenregion Tegernsee Schliersee - Fahrradtouren - Auch der Bodensee-Königssee-Radweg führt durch Waakirchen.
Bodensee-Königssee-Radweg
Radverkehrskonzept
Das Fahrrad gewinnt als nachhaltige und flexible Mobilitätsform zunehmend an Bedeutung: Viele Wege in der Gemeinde Waakirchen lassen sich schnell und unkompliziert mit dem Rad zurücklegen.
Die Gemeinde setzt sich dafür ein, den Radverkehr weiter zu fördern und die Infrastruktur sicherer sowie attraktiver zu gestalten. Auf dieser Grundlage wurde das Radverkehrskonzept erarbeitet, das nun die weiteren Entwicklungsschritte definiert.
Ansprechpartner
Bei Anregungen, Ideen und Informationen wenden Sie sich gerne an die Radverkehrsbeauftragte Anna Heinzlmeier.
Sie erreichen die Radverkehrsbeauftragte der Gemeinde Waakirchen zu den üblichen Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 08021/902820 oder per E-Mail a.heinzlmeier(@)gemeinde-waakirchen.de.